Koitenhagen
Koitenhagen liegt in Nordvorpommern, gut eine halbe Stunde entfernt von Grimmen,
20 Minuten von Barth und 40 Minuten von Stralsund und Greifswald entfernt.
In Koitenhagen sagen sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“. In Koitenhagen
kann man reinfahren und auch wieder rausfahren, aber nicht durchfahren. Deshalb
gibt es kaum Verkehr.
Die Autos, die man hier sieht, kennt man meistens.
Das sind die Leute aus dem Fachwerkhaus oder die neben dem Dorfteich oder
die unten an der großen Wiese.
Wenn man sich trifft, grüßt
man sich – es
sei denn, man liegt gerade in Fehde.
Das gibt es hier leider auch.
In Koitenhagen fahren zur Erntezeit auch morgens um Zwei noch die Erntemaschinen über
die Felder, wenn das Wetter gerade gut ist zum Ernten und der Bauer auch
noch ein „Nebenerwerbler“ ist. Das stört hier keinen,
man lebt halt „auf dem Lande“.
Koitenhagen ist eingebettet in Wiesen,
Felder und Wälder. Es liest
sich wie im Reiseprospekt und es ist wahr. Manchmal ist es hier so still,
daß man die Natur atmen hört. Ganz früh am Morgen, wenn noch
zarte Nebel über der Wiese liegen und es dämmert, wenn die Pferde
dösend auf der Koppel stehen und am Horizont ganz blaß der erste
rosa Schimmer zu ahnen ist, wenn man dann draußen ist und sich einläßt
auf dieses Wunder, dann kann man hier seinen Frieden finden.
Koitenhagen ist
für uns ein neues Lebensumfeld geworden.
Ein Stück Land, auf dem unser Hof steht, auf dem unsere Kinder sich
wohl fühlen, noch keine neue Heimat, aber ein Stückchen Frieden
und ganz sicher eine Alternative zu Berlin.